Bücher · Thriller

Bloodless [Rezension]

Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2021
ISBN: 9783- 3426227688
Autor : Douglas Preston / Lincoln Child
Verlag: Droemer Knaur
Format: Hardcover /20€
Seiten: 432


 

„Bloodless – Grab des Verderbens“ ist nicht nur der neueste Fall für Special Agent Pendergast, sondern bereits er 20. Wahnsinn, halte ich wirklich schon den 20. Fall meines Lieblingsermittlers in den Händen? Nicht nur , weil es inzwischen der 20. Fall für den Kult Ermittler ist sind meine Erwartungen entsprechend hoch gewesen. Als Fan der ersten Stunde bin ich jedes Mal aufs neue wieder gespannt , wenn das Autoren Duo Preston/Child einen neuen Fall des charismatischen und teilweise leicht skurril anmutenden FBI – Ermittlers veröffentlicht.

Leider konnte mich schon der Vorgänger aus der Reihe nicht begeistern und auch mit „Bloodless“ tat ich mich lange Zeit des Lesens sehr schwer. Erst nach circa 150 Seiten (wäre es kein Pendergast – Fall gewesen hätte ich das Buch hier längst abgebrochen) fühlte ich langsam die gewohnte Spannung und einen Hauch von Nervenkitzel aufkommen. Dennoch muss ich sagen, dass mich die Story und die teilweise phantastischen Elemente die stark in Richtung Science Fiction weisen nicht überzeugen konnten. Auch wenn die vergangenen Fälle von Pendergast immer mysteriös und teilweise nebulös gewesen sind, wurde hier meiner Meinung nach ein wenig zu tief in die Fantasy-Kiste gegriffen. Der Plot verliert zum Ende hin, trotz steigender Spannung an Glaubwürdigkeit und Tiefe. Ein ungewohntes Bild.

Auch die sprachliche Ausführung ist wie bereits beim Vorgänger eher mittelmäßig. Leider wirkt die Arbeit der neuen Übersetzerin auch hier holperig und nicht besonders geglückt.

Das Ende des Buches konnte mich zwar nicht mit dem Gesamteindruck versöhnen, jedoch muss ich den Autoren hier zugestehen, dass sie einen echten Coup gelandet haben. Immer noch etwas Fassungslos über die Entwicklungen Constance Green betreffend (mehr kann und möchte ich nicht verraten ohne zu spoilern) sind genau diese Entwicklungen jedoch der Grund gespannt auf den kommenden Fall von Pendergast zu blicken.

Mein Fazit: Gerade zu Beginn einfach zu langatmig . Plot und Sprache können nicht überzeugen und lassen Pendergast neuesten Fall eher in die skurrile Science Fiction Sparte gleiten. Schade, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.


Meine Meinung bleibt meine eigene. Meine Meinung ist unbezahlt und nicht beeinflussbar. Vielen Dank an den Verlag für das  Rezensionsexemplar   

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