Allgemein · Sternenkinder

Oskar und Regenbogenstern, voller Hoffnung erwünscht [Gastbeitrag]

Zunächst einmal möchte ich mich vorstellen,

ich bin Jessica, 32 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserer wundervollen Tochter ( sie wird im Januar 3 Jahre alt ) in der Nähe von Oldenburg.

Im Frühjahr letzten Jahres entschlossen wir uns dazu, ein Geschwisterchen für unsere Tochter zu bekommen. Ich wurde relativ schnell schwanger und die Schwangerschaft verlief zunächst unproblematisch. In der 13. Woche kam ich wegen akuter Hyperemesis gravidarum (unstillbares Schwangerschaftserbrechen) ins Krankenhaus. Nach einer Infusionstherapie ging es mir augenscheinlich besser. Dies währte nur kurz. Schon ein paar Tage später kam ich wieder ins Krankenhaus mit hohem Fieber. Die Ursache konnte nicht gefunden werden.

Am 15.09.19, auf unserem zweiten Hochzeitstag, passierte dann das Unvorstellbare, mir platzte die Fruchtblase in der 16.Ssw und ich musste unseren kleinen Sohn still zur Welt bringen. Wir nannten ihn Oskar. Dieser Name stand schon lange auf unserer Favoritenliste. Im Krankenhaus gab man uns viel Zeit, um uns von Oskar zu verabschieden. Im Nachhinein, fand man heraus dass ich an Ringelröteln erkrankt war. Diese führten zur Fehlgeburt.

Danach stand unsere Welt lange still, Anfang diesen Jahres hatten wir neuen Mut gefasst und ich wurde im Juni erneut schwanger. Jedoch endete diese Schwangerschaft auch wieder in einer Fehlgeburt in der 8. Schwangerschaftswoche, weil der Embryo sich nicht weiterentwickelt hat. Und so flog unsere Hoffnung, unser Regenbogenstern am 06.08.20 zu seinem Bruder.

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