Allgemein · Kleinkind

27 Wochen mit Kind

Kennenlerntag in der Kita

Seit Ende des letzten Jahres wissen wir , dass wir zu den glücklichen Eltern gehören, die einen Kitaplatz ergattern konnten. In der vergangenen Woche gab es dann einen Kennenlerntag in der Kita, wo wir alles wichtige zur Eingewöhnung erfuhren, wir Bellas Vertrauenserzieherin kennenlernen durften und wir eine dicke Infomappe inklusive Vertrag bekamen. Während ich mir die Informationen zur Eingewöhnung anhörte, konnten die Kinder im angrenzenden Raum unter Aufsicht spielen. Bella merkte eigentlich kaum, dass ich mich im Nebenraum befand und spielte angeregt 30 Minuten. Als sie dann jedoch irgendwann in der Tür stand und mich erblickte gab es zunächst ein freudiges Lachen, gefolgt von einem Tränenverzehrten Gesicht, mit dem sie dann wieder davonlief. Das ganze ging 3 Mal so, bevor ich sie schließlich auf dem Arm nahm. Bevor es im August dann hoffentlich mit der Eingewöhnung losgeht, dürfen wir Anfang Juli zu 7 Hospitations-Nachmittagen von je 1 Stunde vorbeikommen, um die Kita und deren Umgebung schon einmal genauer kennenzulernen. Ich habe eigentlich ein gutes Gefühl, denn bei der Eingewöhnung wird weder das Berliner noch das Münchener Modell von der Kita genutzt, sondern ein ganz eigenes Individuelles. Und auch wenn sich herauskristallisieren sollte, das Bella zu einer anderen Erzierhin einen besseren Draht hat, als zu ihrer angedachten, wird dieses auf jeden Fall berücksichtigt.

Was erzählst du uns denn?

Wie die aufmerksamen Leser unter Euch wissen, kann ich es kaum erwarten, bis Bella endlich die nächsten Wörter spricht. In den letzten Tagen scheint sie vermehrt neue Geräusche zu artikulieren. Es klingt dann zwar nicht wie ein Wort, sonderbn eher wie ein “Wuzzle , wuzzle”, aber sie “erzählt” mir ganze Romane in Ihrer eigenen Sprache. Fast scheint es so als bereite sie sich darauf vor, bald neue Worte zu formen. Und tatsächlich, wenn wir einen Hund sehen oder hören, dann klingt es wie ein zaghaftes “Wa , Wa” was über Ihre Lippen kommt. Auch wenn mir die Mütter älterer Kinder immer wieder sagen, dass es schon noch früh genug mit dem richtigen Sprechen losgehen wird und ich mir dann die ruhige Zeit zurück wünschen würde, so freue ich mich schon auf die ersten Zweiwort- und Dreiwortsätze. Ich merke regelrecht, wie Bella sich mitteilen möchte, und dann aufgeregt mit Ihren Armen wedelt und winkt, eben weil sie sich nicht verbal ausdrücken kann. Natürlich verstehe ich auch so meistens was sie meint oder möchte, aber ich selber bin ein sehr kommunikativer Mensch und sehne mich so sehr nach einer kleinen Plappertasche an meiner Seite.

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