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Baby und Haushalt? Geht nicht? Geht doch!

Nie werde ich die ersten Wochen mit Baby vergessen. Dieses kleine , zarte Wesen forderte meine ganze Aufmerksamkeit. Alles war neu und ungewohnt. Die Wäscheberge schienen sich zu türmen und ich wusste nicht wo mir der Kopf steht. Lediglich am Wochenende schaffte ich es halbwegs für Ordnung zu sorgen , wohl fühlte ich mich dennoch nicht. Heute – 6 Monate nach der Geburt unserer Tochter habe ich eine Routine entwickelt, die aus einigen , teilweise ganz einfachen Tricks besteht

Nutze die Vorliebe deines Kindes Dinge zu beobachten

Nicht immer musst du warten bis dein Baby den Mittagsschlaf hält oder sich für einige Minuten alleine beschäftigen kann. Babys können minutenlang Ihre Umwelt beobachten. Wenn ich zum Beispiel in der Küche aufräume, setze ich Bella so in Ihren Hochstuhl (ihr könnt aber auch die Babywippe nehmen oder Euer Kind auf eine Krabbeldecke legen) , dass sie mich beim Arbeiten beobachten bin. Dabei rede ich mit ihr , mache Späße oder singe dazu.

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Ein Tragetuch oder eine Tragehilfe sind gold wert,

vor allem wenn sich die kleinen in einer Phase befinden in der sie sich z.B. nicht ablegen lassen wollen, oder wenn sich wieder Mal ein Zahn durch das Zahnfleisch schiebt. Mit dem Baby im Tuch kannst du viele Kleinigkeiten im Haushalt erledigen. Das Bad solltest du nicht unbedingt nutzen, da die Reinigungsmittel nicht für Babys Organismus sind. Ich habe mit Bella in der Tragehilfe jedoch schon gewischt, Staub gesaugt und gekocht. Natürlich geht der Haushalt nicht ganz so schnell wie gewohnt von der Hand. Dafür verbringst du Zeit mit deinem Baby und ihr habt beide Spaß daran, denn auch hier kann Euer Kind alles genauestens beobachten und sich zusammen mit Mama auf eine Entdeckungsreise begeben.

Kleinigkeiten sofort erledigen

Kleinigkeiten ,wie etwa das dreckige Geschirr nach der Benutzung in die Spülmaschine räumen oder Morgens nach dem Zähne putzen eben das Waschbecken säubern , solltet ihr sofort erledigen. Es braucht dazu meist nur wenige Minuten und ihr spart Euch die spätere Arbeit die vielen Kleinigkeiten nacheinander abzuarbeiten.

Einen Plan aufstellen

Für Mütter unter Euch die gerne strukturiert vorgehen kann es hilfreich sein eine Art Putzplan aufzustellen. Ich habe einen groben Plan im Kopf. So versuche ich z.B. immer Montags die Böden zu wischen und Donnerstag oder Freitags noch mal den Staubsauger zu nutzen.

Baby First

Es wird jedoch immer wieder Zeiten geben in denen der Haushalt trotz einer guten Organisation liegen bleibt. Sei es weil Euer Baby zahnt oder eine schwierige Phase durchlebt, oder einfach weil andere Dinge Prioritäten haben. Ihr solltet Euch nicht unter Druck setzen und Euch von der Vorstellung eines perfekten Haushalts verabschieden. In Eurem Leben gibt es nun ein kleines Wesen, welches Eure ganze Aufmerksamkeit beansprucht. Ich sage nicht, dass Ihr Eurem Kind diese Aufmerksamkeit immer zu 100 % schenken sollt – das wäre auch schwer möglich. Dennoch, die Zeit mit Eurem Baby ist kostbar und es gibt so viele Augenblicke die nicht wieder kommen.

Welche Tipps habt Ihr noch? Wie ist es für Euch Anfangs gewesen, als das Baby auf der Welt gewesen ist? Schreibt mir doch Eure Erfahrungen,

schriftzug-mary

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2 Kommentare zu „Baby und Haushalt? Geht nicht? Geht doch!

  1. Das hast du ganz gut zusammen gefasst.Ich habe auch irgendwann angefangen mir einen Plan zu machen. Ich putze jedoch immer Räume weise und wenn ich noch mehr schaffe ist das auch okay.
    Mein Löwi findet Fenster Putzen am interessantesten.

    Gefällt 1 Person

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