Allgemein · Baby · Babys 1. Jahr

18 Wochen mit Baby

In dieser Woche ist unsere kleine Maus 4 Monate alt geworden. Wir sind somit im 5. Monat angekommen.

Die U4 stand an

In dieser Woche hatten wir wieder eine Untersuchung beim Kinderarzt. Als Mama ist man da im Vorfeld immer etwas aufgeregt. Bei mir ist es nicht un bedingt weil ich hoffe , dass unsere Tochter dem Entwicklungsstand entspricht ( jedes Baby hat ein anderes Tempo, daher bin ich da eher gelassen) sondern viel mehr weil ich hoffe,dass gesundheitlich alles in Ordnung ist. Isabella ist richtig gut drauf gewesen und hat die ganze Zeit mit der Arzthelferin geschäkert. Leider kam dann zum Schluß die böse Impfung und da ist es dann auch mit der guten Laune vorbei gewesen. Laut der Ärztin können wir mit der Entwicklung unserer Zaubermaus sehr zufrieden sein. Besonders gefreut hat mich die Tatsache, dass Ihr Zungenbändchen offensichtlich nicht mehr zu kurz ist, so dass eine Kürzung eben jenes Bändchens nun auch nicht mehr auf dem Plan steht. Mausi ist in den ersten 4 Monat sage und schreibe 12 cm gewachsen (kein Wunder also das wir gut in die Größe 68 passen) und hat gut 3200 Gramm zugenommen.

Thema Beikost

Zwar stillen wir noch voll und wenn es nach mir geht möchte ich dies auch bis zum 7. Monat beibehalten, dennoch habe ich mir nun die ersten Bücher zum Thema bestellt um mich mit der Materie etwas vertrauter zu machen. Auch von der Kinderärztin gab es ein Informationsblatt zu dem Thema mit nach Hause. Viele Eltern freuen sich auf die Einführung der Beikost, bei mir jedoch ist von dieser Vorfreude noch rein gar nichts zu merken. Für mich bedeutet es wieder einen enormen Entwicklungsschritt den unsere Tochter machen wird und ich werde wehmütig , wenn ich daran denke , dass damit ganz langsam zwar aber dennoch unaufhaltsam das Ende der innigen Stillzeit eingeläutet wird. Nach dem ich nun bereits einiges zu dem Thema gelesen habe , würde ich gerne nachdem alle Beikostreifezeichen bei Bella zu erkennen sind mit dem klassischen Möhrenbrei beginnen. Alternativ könnte man auch auf Pastinaken und Kürbis zurückgreifen, diese zwei Sorten würde ich dann aber als zweite und dritte Geschmacksrichtung nehmen. Wahrscheinlich kann ich in den nächsten Wochen schon einmal damit beginnen die Lätzchen zu waschen und alles weitere vorzubereiten. Mit welchem Brei habt Ihr denn begonnen? Habt Ihr Ratschläge oder gibt es etwas worauf ich achten sollte?

Auch wir haben nun ein Babyphone

Ungewohnt und mit einem mulmigen Gefühl nutzten wir am Wochenende das erste Mal unsere neue technische Errungenschaft, das Babyphone. Anders als sonst schlief Bella nicht auf meinem Bauch ein, sondern ich legte sie nach dem stillen noch halb wach in Ihr Bettchen, hielt Ihre Hand und begleitete sie in den Schlaf. Nachdem ich noch einige Minuten neben Ihr liegen blieb, schlich ich mich aus dem Zimmer und setzte mich zu dem Herzmann mit den Worten aufs Sofa “Sie wird sowieso nach einer halben Stunden wieder wach werden”. So saß ich also völlig überfordert mit der neu errungenen Freizeit auf dem Sofa und starrte alle 5 Sekunden auf den Bildschirm des Babyphones. Ich kam mir vor wie eine Rabenmutter. Zwei Stunden lang hielt ich es aus, dann ging ich ins Babyzimmer und legte mich neben unsere Tochter schlafen. Mein Mutterherz schmerzte, schien es so einfach für Bella ohne mich zu schlafen. Auch beim Mittagsschlaf haben wir das Babyphone bereits getestet und haben festgestellt, dass Bella mit Babyphone zwar auch einen guten Mittagsschlaf hat, allerdings nicht so gut und lange wie vorher. Ja ich gebe zu etwas Genugtuung bereitet mir die Gewissheit , dass der Mittagsschlaf mit Mama wesentlich länger dauerte. Aber ich versuche es positiv zu sehen und die neu errungene Freizeit für Haushalt und Mittagessen zu nutzen.

Einen Teil des vierten Schubs, der sich in2 Etappen unterteilen soll,liegt nun auch hinter uns. Unter der Woche kam Bella nach dem nächtlichen Stillen sehr schwer bis gar nicht mehr in den Schlaf , so dass ich sie die zweite Hälfte der Nacht auf meinem Bauch schlafen ließ, was meinem eigenen Schlaf nicht sehr zuträglich gewesen ist. Dafür haben wir am Sonntag ungewohnt lange bis halb 9 geschlafen. Allerdings haben wir noch keinerlei Veränderungen an ihr feststellen können, so dass ich davon ausgehe, dass wir den Schub eben noch nicht ganz als erledigt abhaken können.

In der kommenden Woche steht uns wieder eine lange Autofahrt bevor, und auch wenn diese bisher immer reibungslos geklappt haben, bin ich doch schon wieder etwas nervös bei dem Gedanken daran mit Hund und Kind 400km zurück zulegen. Vielleicht haben wir Glück und der Schnee in der Heimat bleibt bis dahin liegen.

schriftzug-mary

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2 Kommentare zu „18 Wochen mit Baby

  1. Zum Breithema: Ich habe bei beiden Kindern mit ca. 5-6 Monaten mit Brei angefangen, bei beiden mit dem Mittagsbrei. Angefangen habe ich mit Möhre-Kartoffel bzw. Kürbis-Kartoffel. Ich habe jeweils in den Brei immer noch 1-2 Teelöffel Birnenmus (z.B. von A*natura) rein gemacht, da Birne den Stuhl weicher macht und gerade Möhre steht ja unter dem Ruf zu Verstopfung zu führen. Anfangs gab es nur ein paar Löffel und dann habe ich die restliche Mahlzeit gestillt. Später wurde erhöht (je nach Tempo des Kindes, mein Sohn hat sich mehr zurück gehalten mit Brei als meine Tochter) und dann das Stillen irgendwann komplett weg gelassen. Nach jeweils ca. 4-5 Wochen habe ich dann mit der nächsten Mahlzeit begonnen. Allerdings mochte meine Tochter z.B. partout keinen Abendbrei (alles mit Milch/Milchpulver und Getreide). Es wurde einfach nicht genommenm, egal welche Kombination ich ausprobiert habe. Nach Rücksprache mit meiner Hebamme gab es dann eben weiches Mischbrot mit Frischkäse (Kiri) und zum Nachtisch etwas Obstmus und Naturjoghurt. Das klappte bei ihr sehr gut, da sie mit 6 Monaten schon sehr gut schlucken konnte und auch mit den Brotstücken kein Problem hatte. Ich habe jedenfalls gemerkt, dass es nicht viel bringt sich auf eine festgelegte Reihenfolge oder bestimmte Breisorten/Nahrungsmittel festzulegen. Am Ende zeigen einem die Kinder schon, was sie mögen und was nicht und ab und an ist ein wenig Geduld und Ausprobieren nötig. Stille einfach, solange ihr euch beide damit wohl fühlt und lass dich nicht unter Druck setzen, nur weil viele inzwischen schon nach 4 Monaten mit der Beikost starten (bzw. die Ärzte sogar dazu raten…).
    Beim dritten Kind habe ich mir vorgenommen, möglichst 6 Monate voll zu stillen und die Breizeit eher kurz zu halten bzw. auch mit BLW zu kombinieren. Das Extra-Kochen ist nämlich bei schon äteren Geschistern oft deutlich zusätzlicher Zeitaufwand. Mal schauen, ob Baby Nummer 3 da auch so mit macht… 😉
    Alles Gute jedenfalls für euren Start in die Beikost-Zeit.

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Mary,

    ja Wahnsinn sage und schreibe der „5. Monat“ ist nun bei euch angetreten.
    Ein toller Gedanke dass mich noch weiter erfreuen lässt, wie schön immer wieder, Woche zu Woche zu erfahren, wie es dir und deiner kleinen Familie geht.

    Mit dem Babyfon klingt es für mich (Kinderlos) recht interessant. Aber irgendwie auch komisch. Weil wir es anscheinend nicht kannten.
    Doch ich finde diese Art nicht verkehrt. Denn du brauchst auch Zeit, um den Haushalt zu scheissen und/oder sich selber mal Zeit zu gönnen.
    Ein Baby ist ein volltime Job dass für mich nicht in frage gestellt wird.

    Von daher halte ich diese Art der beobachteten fürsorge für sinnvoll und machbar.

    Für eure lange Fahrt wünsche ich alles alles Gute, freie Fahrt, keine Bekloppten auf der Straße und gaaaanz viel schönen Schnee.

    Liebst

    Anonym aber Ehrlich :o)

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