No mommy is perfect

Das Betreuungs – Desaster geht weiter

Schon als wir unsere Tochter vor 4 Jahren in der Kita angemeldet haben , hagelte es zunächste Absagen. Ich erlitt meinen ersten Migräne – Anfall, nachdem ich von allen Kitas Absagen kassiert hatte. Erst im Nachrückverfahren erhielten wir dann doch einen Platz.

Letztes Jahr stand die Anmeldung der Grundschule an. Auch hier war zunächst Ungewiss , ob unsere Tochter überhaupt einen Platz an der Grudschule in Hoffnungsthal bekommen würde. Eltern wurden gebeten Alternativen in Betracht zu ziehen . Erst auf Grund des öffentlichen Drucks wurde ein vierter Zug eingerichtet.

Doch die Freude währte nicht lang. Wir gehören zu insgesamt 69 Familien aus Rösrath, die keinen OGS (offener Ganztag) – Platz erhalten haben. Für uns, und auch viele der anderen Betroffenen Familien eine Kathastrophe. Die berufliche Zukunft ungewiss, die finazielle Situation ebenso. Von den sozialen Kontakten der Kinder einmal ganz abgesehen (daran denkt man jedoch wie immer zum Schluss, wenn überhaupt). In Gesprächen mit anderen betroffenen Familien erfährt man ganz nebenbei , dass offenbar Familien durch „Vitamin-B“ Plätze erhalten haben. Teilweise obwohl ein Elternteil zuhause ist. Man selber mit 25- Stunden ist fassungslos und wütend. Die Frage nach den Kriterien bei der Platzvergabe tut sich auf.

Wir haben uns gemeinsam mit anderen Eltern zusammen getan und suchen mit allen beteiligten (OGS-Trägern und Politikern) nun gemeinsam nach Lösungen. Dabei sind wir vor allem auf der Unterstützung und den Druck der Öffentlichkeit angewiesen. Wir haben nicht nur Medien informiert, sondern auch eine Online- Petition gestartet. Hier brauche ich Eure Unterstützung. Eure digitale Unterschrift. Bitte helft uns und den anderen 68 Familien.

http://openpetition.de/!69ogsplaetze

Auszug aus der Begründung :

Wir sind berufstätig. Viele von uns haben keine Verwandschaft wie z. B. Großeltern in der Nähe, die unsere Kinder betreuen können. Jede:r einzelne von uns steht nun vor der Frage, wie wir die Betreuung unserer Kinder leisten sollen. An fünf Nachmittagen in der Woche, und an sämtlichen Ferientagen. Für einzelne von uns droht der Verlust der Arbeitsstelle. Für andere drohen hohe Kosten. Wir alle stehen vor einem erheblichen Problem.

Die kommenden Jahrgänge weisen ähnlich hohe Geburtenraten auf wie das Jahr 2016. Auch die Zuzüge nach Rösrath nehmen nicht ab. Hinzu kommt, dass ab 2026 ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Schulkinder gelten wird. Wir müssen jetzt handeln, um dem Bedarf gerecht zu werden.

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