Allgemein · Bücher · Thriller

Das Schattenhaus [Rezension]

Erscheinungsdatum: 27. April 2020
ISBN: 9783-3809027164
Autor : Tess Gerritsen 
Verlag: Limes Verlag
Format: Paperback /15€
Seiten: 384


KLAPPENTEXT

Nach einem tragischen Ereignis flüchtet Ava von Boston auf eine abgelegene Halbinsel an der Küste Maines. Dort mietet sie ein altes herrschaftliches Haus und hofft, endlich zur Ruhe zu kommen und Inspiration für ihr neues Buch zu finden. Obwohl das Haus zunächst düster und unheimlich wirkt, übt es doch eine unerklärliche Anziehungskraft auf sie aus. Dann beginnt sie plötzlich seltsame Geräusche zu hören, und eines nachts glaubt sie eine schattenhafte Gestalt hinter den Vorhängen in ihrem Schlafzimmer zu sehen. Von den Dorfbewohnern erfährt sie von dem mysteriösen Verschwinden ihrer Vormieterin. Als Ava beginnt nachzuforschen, kommt sie hinter ein verstörendes Geheimnis, das verzweifelt gewahrt werden soll …

 

©RandomHouse


MEINUNG

Bekannt geworden und auch bei mir beliebt durch die Thriller-Reihe um das Ermittler Duo Rizzoli und Isles ist „Schattenhaus“ ein abgeschlossener Roman außerhalb dieser  so erfolgreichen Reihe. Vor allem die Covergestaltung , sowie Titel und Klappentext weckten bei mir das Interesse und ließen mich voller Vorfreude das Buch aufklappen. Ein altes Haus, mysteriöse Geräusche und Vorkommnisse , sowie eine verschwundene Frau – was sollte da schon schief gehen? 

 

Leider muss ich sagen, dass ich mich von der ersten bis beinahe zur letzten Seite schwer getan habe mit dem Buch. Es kam weder richtige Spannung auf noch war da der gewohnte Sog, den man bei den Büchern von Tess Gerritsen sonst findet.  Die Protagonistin ist zwar charakteristisch gut dargestellt, aber dennoch bleibt sie bis zum Ende hin unsympathisch. Das dunkle Geheimnis aus Ihrer Vergangenheit wird immer wieder angerissen und lässt den Leser in der Entscheidung schwanken ob sie sich die Vorkommnisse in dem Schattenhaus nur einbildet oder ob diese real sind. Das ist dann tatsächlich aber auch die einzige spannende Frage die den Leser in dem fast 400 Seiten umfassenden Buch beschäftigt.

Der Handlungsstrang wird zwar immer wieder durch Ereignisse aus der Vergangenheit unterbrochen bzw ergänzt, aber auch diese Episoden waren  der Spannung in keiner Weise zuträglich. Ab einem gewissen Punkt im Buch fand ich die Handlung sogar recht abstrus und unglaubwürdig und auch das überraschende Ende konnte mich dann nicht mehr begeistern.

 

Mein Fazit

Leider wird der neueste Thriller in keiner Weise dem guten Ruf der Autorin gerecht. Ich habe fast alle Thriller von Ihr gelesen und muss leider sagen, dass dies mit Abstand der schwächste und schlechteste gewesen ist. Die unsympathische Protagonistin wird ergänzt durch fehlende Spannung und einem an den Haaren herbeigezogenen Plot. Wirklich schade, aber wirklich keine Empfehlung wert.  Wer ein gutes Buch von der Autorin lesen möchte, dem kann ich „Schneeleopard“ empfehlen oder eben ohne Einschränkungen die Rizzoli und Isles Reihe.


WERTUNG

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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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