Allgemein · Baby · Babys 1. Jahr

5 Wochen mit Baby

Der erste Ausflug

Nervös fieberte ich dem ersten längeren Termin mit Baby entgegen: der Besichtigung einer möglichen Kindertagesstätte. Hier in unserer Region kann man damit gar nicht früh genug anfangen. Da ich während der Schwangerschaft nur eine KITA besichtigen konnte, setzte ich mich vor 1 Woche an den PC und schrieb drei weitere Bewerbungen . Eine der KITAS rief noch taggleich zurück und lud uns zu einem Kennenlerntermin in der darauffolgenden Woche ein. Kurzerhand wurde unsere kleine Zaubermaus kurz nach dem Aufstehen und dem Morgensnack an der Milchbar also in die Trage geschnallt und schlummerte die nächsten 3 Stunden friedlich. Da wir den ersten Ausflug zu Zweit erfolgreich gemeistert haben, stehen diese Woche direkt 2 weitere Ausflüge an. Meine Hebamme meinte solange die Kleinen noch so viel schlafen wie jetzt sind die Ausflüge entspannter als sie je wieder sein werden. In diesem Sinne nutze ich also die Zeit.

Von Bauchweh und Blähungen – Der erste Schub

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In dieser Woche hielt uns die kleine Maus Abends regelmäßig auf Trab. Obwohl frisch gewickelt und gut gestärkt, ließ sich Isabella weder durch die Nähe von Papa, noch durch die Nähe von Mama beruhigen. Bauch streicheln im Uhrzeigersinn, Fliegergriff und gutes Zureden – alles vergebens. Unsere Hebamme berichtete uns, dass jedes von Ihr betreute Elternteil von diesen Abenden erzählt, und die Babys so versuchen , jenes zu verarbeiten, was sie tagsüber erleben. Als ich dann jedoch eher zufällig wieder einen Blick in das Buch “Oh je ich wachse “ warf, stellte ich Parallelen zu den Verhaltensweisen unserer kleinen Maus und den Beschreibungen zum ersten Schub fest. Inzwischen bin ich überzeugt, dass wir quasi so eben den ersten Schub unserer Tochter miterlebt hatten. Ihre Wahrnehmung hat sich verändert, so dass sie nun bewusst das Mobile über Ihren Wickeltisch an sieht wenn ich dort die Glocke läute. Ihre Wahrnehmung wird besser, und sie kann jetzt über eine Distanz von 20 bis 30 cm besser sehen. Auch der Herzmann hat diese Veränderungen bemerkt. Und auch die Tatsache, dass sie nun Tränen weinen kann ( was Mama beinahe das Herz bricht) spricht dafür. Ich kann das Buch “Oje ich wachse” jeder Mama nur ans Herz legen. In den Situationen in denen man das eigene Baby durch nichts beruhigen kann, tut es gut zu wissen, dass es dafür Entwicklungsphysiologische Gründe gibt, die jedes Baby durchläuft. Ängstlich sah ich dem ersten Schub unserer Tochter entgegen, nur um gestern festzustellen, dass wir ihn bereits hinter uns haben. Jetzt müssen nur noch die fiesen Blähungen verschwinden, die leider nicht auf den Schub zurückzuführen sind.

In dieser Woche steht uns der erste Ausflug in die Kölner Innenstadt bevor. Ich sehe mich schon stillend   (die allseits beliebten und praktischen Sitzmöglichkeiten in Form von Sitzbänken wurden leider bereits vor einigen Jahren eliminiert) und mich Bellas Kotze vom Shirt kratzend in der Fussgängerzone stehen, und den Blicken ungläubiger und fremder Passanten ausgesetzt. Im Vorfeld habe ich mir schon genau überlegt, wo es  hygienisch einwandfreie Wickelmöglichkeiten sowie Stillfreundliche Cafes gibt. Ihr könnt also gespannt sein auf den nächsten Montag, ich werde bestimmt einiges zu erzählen haben.

schriftzug-mary

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