Allgemein · Schwangerschaft · Tagebuch

27. Schwangerschaftswoche

Eine spannende Woche liegt hinter uns. Zwar hatte ich Urlaub, aber wer denkt das Schwangere faul auf der Haut liegen der irrt. Tausend Sachen gibt es zu erledigen, immer wieder werden die To-Do-Listen sorgfältig überprüft und angepasst und zum verschnaufen bleibt oftmals nur am Abend Zeit. Aber der Reihe nach:

Der erste Besuch im Sanitätshaus…

Wehmütig und irgendwie traurig schwankte ich Samstag Morgen mit meiner Kugel und meinem hübschen Besenreiser Bein ins ortsansässige Sanitätshaus. Am liebsten hätte ich mich auf den Boden geschmissen und geheult, musste ich mich doch von der Vorstellung verabschieden jene Räumlichkeiten erst im hohen Alter aufsuchen zu müssen. Aber alles klagen half nichts, was sein muss , dass muss nun mal sein. Begrüßt wurde ich von einer netten und jungen Damen die Maß an meinen Beinen nahm. Ihre Worte „Das sieht nach XS-Plus“ aus waren wie Balsam für meine Seele. Auch wenn ich in den vergangenen Wochen gut 10 Kilo zugelegt hatte dachte ich bei diesen Worten „So schlimm kann es ja gar nicht sein, stell dir mal vor wie es erst deinen Mitmenschen gehen muss, die Kompressionsstrümpfe in XL benötigen. „Auf Grund der Jahreszeit entschied ich mich dann auch für ein Modell mit Klimaaustausch, immerhin konnte ich auf die Schlagzeile „31 Jährige Kölnerin an durch Kompressionsstrümpfe bedingten Hitzschlag gestorben“ gerade noch verzichten. Die 33€ Zuzahlung waren mir dann auch herzlich egal. Wenn ich schon diese heißen Strümpfe tragen sollte dann wenigstens in der Luxusvariante.Etwas Schonzeit blieb mir dann auch noch vergönnt, da mein Modell erst noch bestellt werden musste. Nun hieß es erst einmal tief durchatmen.

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Der Geburtsvorbereitungskurs…

Samstag Vormittag (für den Herzmann eher Morgen) machten wir uns auf den Weg zum Geburtsvorbereitungskurs in der Crash-Variante. Noch bevor der Tag richtig begonnen hatte schlug auch die allseits verbreitete und in meiner Umgebung inzwischen gefürchtete Schwangerschaftsdemenz zu: Wir waren eine gute Stunde zu spät, hatten aber Gott sei Dank nur die Begrüßungsrunde und die anatomischen Besonderheiten der Frau während der Schwangerschaft verpasst . Chronologisch gingen wir die verschiedenen Stadien der Schwangerschaft durch und kamen letzendlich zu dem Thema was uns alle interessierte : Die Geburt. Es blieb genug Raum für Fragen und Austausch unter den Paaren. Vor allem der „Vierfüßlerstand“ hat sich mir eingeprägt. Auch wenn ich unter der Geburt die diversen Atemtechniken vergessen haben sollte, so werde ich wahrscheinlich völlig automatisch bei betreten des Kreissaals auf alle Viere fallen und nach einem Sitzball brüllen. Nach 6 Stunden sind wir völlig zugedröhnt mit Informationen nach Hause gegangen. Was im Endeffekt bleibt, wird sich in knapp 13 Wochen zeigen. Auf jeden Fall ist der Kurs lohnenswert für mich gewesen, und das ist doch die Hauptsache.

Kreissaalbesichtigung…

Und weil man im Urlaub endlich mal Zeit für die ganzen wichtigen Termine hat, habe ich diese Woche auch noch direkt die Kreissaalbesichtigung in unserem Krankenhaus mitgenommen. Viele schwangere Paare schauen sich mehrere Krankenhäuser an. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich in unser Krankenhaus im Veedel (Viertel) gehen werde. Ich lag dort bereits nach unserem ersten Sternenkind auf der Gynäkologie und hab mich damals dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Im Vorfeld gab es einen Informationsaustausch mit der Leiterin der Gynäkologie, einer Hebamme und einem Anästhesisten.

Für mich stellen sich nach diesem Abend nun zwei Fragen. Möchte ich ambulant (nur nach vorherigem ok meiner Frauenärztin) oder stationär entbinden? Ich ziehe die ambulante Entbindung vor allem in Betracht, da ich einfach kein Krankenhausmensch bin. Außerdem sagte die Hebamme beim Kurs so treffend :“ Denkt dran ihr seid nicht krank sondern eine frisch gebackene Mama und im Krankenhaus sind die Krankenschwestern im Umgang mit kranken Patienten geschult.“ Es ist nicht so, dass ich mich auf der Gynäkologie nicht gut aufgehoben fühlen würde. Aber Zuhause ist es schließlich doch am schönsten und wir wohnen praktischerweise nur 5 Minuten vom Krankenhaus entfernt. Die zweite Frage , die sich mir stellt:Ziehe ich eine PDA in Erwägung oder nicht? Sollte ich mich für eine PDA entscheiden, oder zumindest die Möglichkeit dazu, dann muss ich vor der Geburt noch einen Termin mit dem Anästhesisten vereinbaren um das ganze durchzusprechen und auch schon mal die Einverständniserklärung zu unterschreiben.

Möbelhaus die Zweite…

Nach der Erfahrung mit der Online-Bestellung beim Schweden ging es diesmal zu einem großen Möbelhaus vor Ort. Dank der Fusball-EM gab es auf Möbel und Matratzen 19% + 11% Rabatt und ich wollte endlich in Punkto Kinderzimmereinrichtung vorankommen. Nach 2 Stunden schauen, überlegen und einer Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen fiel die Entscheidung auf einen Kleiderschrank mit matten , weißen Fronten und Farbakzenten in einem warmen Eicheton. Die benötigte Babymatratze konnten wir direkt vor Ort mitnehmen, hatten aber einige Probleme mit der Rabattierung die man uns erst nach einer schriftlichen Beschwerde meinerseits am folgenden Tag im Nachhinein gewährte. So fehlt nun also nur noch die Wickelkommode sowie die entsprechende Gestaltung der Wände (daran wird am Wochenende gearbeitet) und das Babyzimmer wäre Ausstattungstechnisch fertig. Nur eine passende Bordüre fehlt uns leider noch. In den Geschäften vor Ort bin ich leider nicht fündig geworden und das Angebot im Internet ist einfach riesig. Hier muss ich mir einfach mal einen Nachmittag Zeit nehmen und in Ruhe schauen. Generell bin ich für Tipps hinsichtlich Online-Shops dankbar in denen ich Deko fürs Babyzimmer kaufen kann. Vertbaudet und Tausendkind habe ich schon entdeckt, was könnt Ihr denn noch empfehlen?

In den bereits bestellten, aber noch nicht gelieferten Kleiderschrank durften dann diese Woche noch jene 2 süßen Shirts einziehen:

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Nun wünsche ich Euch einen schönen Abend und ein erholsames Wochenende

schriftzug-mary

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2 Kommentare zu „27. Schwangerschaftswoche

  1. Liebe Mary,

    für Kinderzimmerdeko und -einrichtung kann ich noch empfehlen: Dawanda (da gibt es vieles natürlich auch individualisiert mit Namen drauf oder Geburtsdatum oder was auch immer ihr wollt), Jättefint mit Skandinavischer Mode und Deko (ich kenne nur den Onlineshop, aber der Laden selbst ist in Köln) und toll ist auch http://www.kinderraeume.com. Vielleicht wirst du ja fündig. 🙂

    Viel Spaß beim Nestbau… 😉
    LG, Antje

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    1. Oh vielen Dank für deine Tipps, die werde ich mir heute Nachmittag bei einer Tasse Kakao mal in Ruhe anschauen. Bei dawanda könnte ich mich tot kaufen, da darf ich eigentlich gar nicht erst schauen 😉

      Liebe Grüße
      Mary

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