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Lebensfreude lässt sich am besten von einem Hund lernen

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Seit 12 Wochen bin ich bereits die Pflegemama eines 8 Jährigen Cocker Spaniels und es kommt mir vor, als wäre er schon immer an meiner Seite , als wäre es nie anders gewesen.Es ist Wahnsinn , wie schnell dieses Wesen mein Herz erobert und mein Leben bereichert hat.

Die täglichen Spaziergänge sind zur Routine geworden, das frühe aufstehen klappt reibungslos. Tatsächlich genieße ich , die ersten und die letzten 30 Minuten des Tages mit dem Vierbeiner an der frischen Luft zu verbringen und den eigenen Gedanken nachzuhängen. Ich bin ruhiger und ausgeglichener geworden.

Trotz dieser Routine gibt es jeden Tag diese wunderbaren Momente in denen mir das Herz dank unseres neuen Familienmitgliedes aufgeht:

Der Moment wenn ich Morgens die Augen aufschlage und in diese zwei treuen Knopfaugen blicke, weil unser Pflegehund ganz unerzogen seine Pfötchen auf das Bett legt und freudig mit dem Schwanz wedelt. Ein kleines „Hopp“ meinerseits (und ein klitzekleines bisschen vom schlechtes Gewissen ) und die ersten Minuten des Tages verbringen wir aneinander geschmiegt unter der warmen Bettdecke .

 

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Dank unseres Vierbeiners habe ich schon unzählige Naturerlebnisse genießen können, die mir anderenfalls verwehrt geblieben wären. So durfte ich die ersten Sonnenstrahlen des Tages in meinem Gesicht spüren, den ersten Lauten der Vögel lauschen oder einfach die Ruhe des Morgens genießen, während ein Großteil meiner Mitmenschen noch nicht einmal den Tag begonnen hatten. Ich nehme seitdem meine Umgebung ganz anders wahr, erfreue mich an den kleinen Dingen im Leben und genieße die Zeit an der frischen Luft in vollen Zügen.

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Das wirklich aller schönste jedoch ist, wenn du nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommst, die Haustür aufschließt und der geliebte Vierbeiner mit flatternden Ohren und wendelndem Schwanz auf dich zugestürmt kommt, sich kaum wieder einkriegen kann und dich von oben bis unten abschlabbert. Spätestens dann ist alles wieder in Ordnung. Da kann dein Tag noch so mies gewesen sein, dieser Augenblick macht alles , einfach alles wieder gut. Und wenn der Herzmann dir dann erzählt, dass der Hund seit 1 Stunde auf dich gewartet, bei jedem Geräusch gehorcht und bei dem Geräusch des Aufzuges hochgeschreckt ist, weil er dachte dass endlich endlich das Frauchen nach Hause kommt, dann hast du Tränen in den Augenwinkeln und denkst „Wie konnte ich jemals ohne diesen Hund leben“.

Ich wünsche meinen Lesern einen wunderschönen Sonntag Abend, bei uns geht es gleich zu Dritt aufs Sofa

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11 Kommentare zu „Lebensfreude lässt sich am besten von einem Hund lernen

    1. Hallo Julmum, ja er ist auf unbestimmte Zeit bei uns, mit etwas Glück haben wir ihn noch für ein paar Monate bei uns, das können wir aber momentan nicht absehen. Wir genießen einfach jeden Tag mit ihm, aber eigentlich wollen wir ihn gar nicht mehr hergeben . Eigentlich ist es der Hund meiner Schwiegereltern, so dass er dann nicht komplett aus unserem Leben verschwinden würde.
      Liebe Grüße

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  1. Ja ja jaja, all das kenne ich auch erst seit etwa 7 Monaten und kann es noch immer nicht fassen. Unseren Nobbi interessiert es eben nicht, ob man blöd aussieht, zugenommen hat oder die Haare nicht sitzen. Er freut sich einfach nur so unendlich, dass man da ist… Wahnsinn… 🙂 Ich hoffe der kleine Kerl bleibt noch lange bei euch 🙂

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  2. Liebe Mary,

    herzhaft hast du beschrieben wie es dir mit deinem neuen Bewohner geht.

    Eine schöne Erfahrung die ich sehr verstehe. Als ich damals bei meiner Tante für kurze Zeit lebte, habe ich mich recht schnell mit denen ihrem Vierbeiner verstanden. Das Weibchen mochte mich anscheinend auch und so bin ich viel mit ihr raus gegangen. Und auch so zu hause war es immer wieder toll zu toben oder wie ihr morgens zusammen zu liegen.

    Ich find es großartig, dass du so tolles durchlebst und merkst, wie gut es ist zur Ruhe zu kommen und auch den stressigen (und zumal nervigen) Arbeitstag am Abend schnell zu vergessen vermagst.

    Zu dem mag ich es, dass du so toll drüber schreibst. Dass gibt auch mir und wie ich lese deinen anderen Leserinnen Freude.

    Lasst es euch gut gehen. 😉

    Liebst

    Anonym aber Ehrlich! :o)

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    1. Früher habe ich immer gesagt „Wenn ich irgendwann einmal Rentnerin bin, dann hole ich mir einen Hund“. Ich sehe unseren Pflegehund als Übungsbasis 🙂 Bisher klappt es aber ganz gut mit uns, wobei ich sagen muss das er auch sehr pflegeleicht ist

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      1. Irgendwann haben mein Bruder und ich meinen Eltern so lange in den Ohren gelegen, dass wir uns einen wirklich süßen (und ehrlich gesagt ziemlich dummen) Hund namens Schröder aus dem Tierheim geholt haben – und der ist schnell zum Familienmitglied geworden! Und jetzt sind mein Bruder und ich aus dem Haus, und der Hund letztes Jahr gestorben, und meine Mutter hätte am liebsten einen neuen Hund….:)

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  3. Ja Hunde sind einfach toll!!! Unsere bereichern unser Leben wirklich täglich und die sollen nie wieder weg von uns! Wenn deren Zeit mal abgelaufen ist, huii das wird ganz schlimm!!! Daran wollen wir gar nicht denken.

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