unterwegs

Weltreise an nur einem Tag – Erlebnis Zoo Hannover

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Eigentlich bin ich jemand, der gerne in Zoos geht. Allerdings gibt es wenige Zoos die mich bisher wirklich begeistern konnten. Zu meinen Favoriten in Deutschland zählen die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen und der Rostocker Zoo. Im Bereich Ozean konnte mich bisher vor allem das Ozenarium in Lissabon begeistern, welches ich bereits zwei Mal besucht habe. Seit diesem Sommer gehört aber auch der Zoo Hannover zu meinen Favoriten. Ein paar Eindrücke möchte ich Euch heute in diesem Post geben. 

Mein Eindruck

Ich hatte mich bereits im Vorfeld über die Größe und Vielfalt des Zoos erkundigt, und schnell war klar, wir würden einen ganzen Tag für dieses Erlebnis einplanen müssen. Trotz der relativ späten Ankunftszeit von hab zwölf hielt sich der Besucherandrang noch in Grenzen und wir hatten schnell unsere Tageskarten gekauft. Die ganz ungeduldigen unter Euch können sich die Tickets allerdings auch im Vorfeld online bestellen.

Besonders gelungen fand ich die Koordination im Zoo. Es gab einen ausgewiesenen Rundweg, auf dem man wirklich alle Tiere des Zoos nach und nach anschauen konnte. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als alle 5 Minuten stehen bleiben, auf den Zooplan schauen und sich orientieren zu müssen. Im Zoo Hannover blieb uns das erspart.

Einen weiteren Pluspunkt gab es für die Themenwelten, in denen der Zoo angelegt ist. Ähnlich wie in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen hat man auch hier die Tiergehege der Tiere  eines Kontinents in einer gemeinsamen Themenwelt angeordnet. Für jüngere Zoobesucher ergibt das meiner Meinung nach noch mal einen besonderen Lerneffekt. So führte uns der Besuch von Afrika über Alaska, nach Asien bis hin zu den Känguruhs in Australien. Aber auch den heimischen Tieren wurde am Ende des Rundganges ein schönes , an eine Bauernhof-Idylle erinnernde Themenwelt zugewiesen.

Mein persönliches Highlight ist die Sambesi Bootsfahrt gewesen, bei der man  in einem 9-Mann Boot auf einem kleinen Fluss durch die weiten Afrikas schippern und dabei die Seele baumeln lassen konnte.

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Die Gastronomie

Die Gastronomische Ausrichtung des Zoos konnte mich leider nicht 100 Prozentig überzeugen. Zwar gab es Fünf gastronomische Einrichtungen, von den Dreien an denen wir halt machten konnte mich  allerdings nur das Gasthaus Meyer mit seinem Kaffee und dem leckeren Käsekuchen überzeugen:P1220022

Das selbstgemachte Eis in Alaska , welches den Zoobesuchern groß und schmackhaft angepriesen wurde blieb leider aus mir unerfindlichen Gründen an diesem heißen Sommertag geschlossen. Und auch die Currywurst im Cafe`Kifaru entpuppte sich bei genauerem hinschauen als heiße Bockwurst. Auch die Betreiber einer Zoogastronomie sollten den Unterschied zwischen einer Bratwurst und einer Bockwurst kennen.

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Die Gastronomischen Einrichtungen waren aber auch der einzige Punkt, der mich nicht vollends überzeugen konnte. Der Zoo ist großflächig und familienfreundlich angelegt. Große Bäume und eine großzügige Begrünung ließen uns trotz der Hitze einen angenehmen Tag im Zoo erleben. Für Kinder gab es viel sehenswertes und neben den Tieranlagen auch immer wieder Entdeckerpfade und Spielplätze. Der Zoo bietet für Groß und Klein eine Menge Abwechslung. Auch wenn 25 € für eine Tageskarte viel Geld ist , finde ich : Es hat sich gelohnt. 

Solltet Ihr also einmal in der Region Hannover unterwegs sein, ist dies einer meiner Ausflug-Tipps für Euch.

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke in Bildern von mir:

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Öffnungszeiten

365 Tage im Jahr

10 bis 18 Uhr

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