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Das Nebelhaus – Eric Berg

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Erscheinungsdatum: 4. März 2014
ISBN: 9783-3809026150
Autor : Eric Berg
Verlag: Limes Verlag
Format: Broschur/14,99€
Seiten:416
Zielgruppe: Thriller Leser(innen)


 

KLAPPENTEXT

Vor Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.

Zwei Jahre nach dem Massaker rollt die Journalistin Doro Kagel den Fall neu auf und kommt den tatsächlichen Geschehnissen jener schrecklichen Nacht auf die Spur…

( © Limes Verlag)


MEINUNG

Nachdem mir bereist der Krimi „Küstengrab “ des Autors gut gefallen hatte, war ich total gespannt darauf, was es mit dem „Nebelhaus“ und den grausamen Geschehnissen, von denen  auf dem Klappentext die Rede ist, auf sich hat. Auch wenn mich das Ende dann tatsächlich überrascht hat, muss ich sagen, dass der Weg dorthin wirklich nicht einfach gewesen ist. Angefangen bei den Figuren: Timo, Philipp, Yasmin und Leonie passen jeweils in ein Klischee. Wobei Philipp der einzige der 4 ehemaligen Freunde ist der mit sich und seinem Leben zufrieden ist. Die drei anderen schlagen sich mehr schlecht als Recht durchs Leben un bedienen dabei ein halbes Dutzend Klischees. Und wenn ich eines wirklich nicht ausstehen kann,dann sind es klischeehafte Figuren.  Dabei bietet das Buch eigentlich fast alles was ein guter Krimi bieten muss um zu überzeugen: Einen interessanten Plot, einen passenden Schauplatz sowie Zeitsprünge von der Gegenwart (in der die Journalistin Doro versucht den Geschehnissen auf Hiddensee auf die Spur zu kommen) in die  Vergangenheit . Nicht zuletzt war das Ende für mich wirklich überraschend und nicht vorhersehbar. Dennoch konnte mich das Ende nicht überzeugen.  Ich war richtiggehend enttäuscht über den Täter und den Tathergang. Ich hätte mich über ein glaubwürdiges Ende und originelle Figuren gefreut.  Leider kann die einzigartige Atmosphäre einer Sturmnacht , die hier Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist, sowie die spürbar nahende Katastrophe diese Mängel nicht wett machen. 

MEIN FAZIT

Der Vorgänger kann leider nicht mit Eric Bergs Nachfolgeroman „Küstengrab“ mithalten. Stereotype Charaktere sowie ein unglaubwürdiges, ja nahezu aberwitzig anmutendes Ende geben dem Nebelhaus in Punkto „Lesenswerter  Kriminalroman“ den Todesstoß.

Mein Tipp:  Greift lieber direkt zum „Küstengrab“ oder Hendrik Bergs Kriminalroman „Deichmörder“ wenn ihr eine Schwäche für Kriminalromane habt, die an den Deutschen Küsten spielen.


WERTUNG

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schriftzug mary

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Ein Kommentar zu „Das Nebelhaus – Eric Berg

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