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Ungeheuer – Claudia Puhlfürst

Reihe: Lara Birkenfelds 1. Fall


Autor: Claudia Puhlfürst

Verlag: Blanvalet 
ISBN: 978-3442373543

Seiten: 352 Seiten

Erscheinungsdatum:  8. März  2010

Format: TB/8.95€

Zielgruppe: Leser psychologischer Krimis/Thriller


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Inhalt:
Die junge  Journalistin Lara Birkenfeld arbeitet als Reporterin ein einer kleinen lokalen Redaktion einer Tageszeitung als Gerichtsreporterin. Als Sie eines Tages von Halluzinationen geplagt wird, sucht sie einen Arzt auf, der Ihr lediglich bestätigt, das sie – anders als befürchtet, nicht an einem Gehirntumor leidet. Sie erinnert sich an Gespräche mit Ihrer Großmutter aus Jugendtagen, in denen von einer ganz besonderen Gaben in Ihrer Familie die Rede ist und bisher immer als Hokuspokus abgetan hat.  Als sie während der Arbeit auf einen Fall mit einer grausam ermordeten und zugerichteten jungen Frau stößt erweisen sich Ihre Halluzinationen als wahr.Durch den befreundeten Psychologen Mark Grünthal erfährt Sie, dass die gefundende Frau wie ein Tier ausgeweidet wurde und ihr mehrere Organe entnommen wurden. Als eine weitere Leiche auftaucht, die der ersten bis aufs Haar gleicht, und ebenfalls grausam zugerichtet wurde, wird nicht nur der Polizei schnell klar, dass es sich hier um einen Serienmörder handelt. Lara und Mark beginnen eigenen Ermittlungen , wobei Ihnen völlig entgeht, dass auch Lara den bisherigen Opfern sehr ähnlich sieht….




Meinung:
Nachdem ich Euch bereits den zweiten und dritten Teil aus Claudia Puhlfürsts „Lara Birkenfeld“ Reihe vorgestellt habe, bin ich nun auch endlich dazu gekommen den ersten Teil zu lesen, mit dem alles beginnt. Die umgedrehte Reihenfolge hat meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan, einziger Wehmutstropfen: Ich wusste bereits am Anfang das Lara Birkenfeld dem Serienkiller entkommt.
Dieser Thriller ist wahrlich  nichts für schwache Nerven, nicht umsonst zieht selbst die Autorin in dem Buch immer wieder Verbindungen zu Thomas Harris „Hanibal Lecter“. Einen besonders gruseligen Beigeschmack erhält das Buch für mich dadurch, dass der Serienkiller , den die Leser nur unter dem Namen Dr. Nex kennen lernen, eine realistische Person zum Vorbild nimmt: Edward Theodore Gein, der in den 40er Jahren in Wisconsin sein Unwesen trieb, und auf dessen Grundstück die Leichenteile von mindestens 15 Personen gefunden wurden. Claudia Puhlfürst lässt den Leser dann schließlich auch schaudern, weil sie in diesem Buch mit Ihrem Spezialgebiet  der Verhaltensbiologie glänzen kann, und der Leser  sehr viel über die Beweg- und Hintergründe der perversen Vorgehensweise des Täters erfährt.
Besonders gut hat mir der schnörkellose, flotte Schreibstil der Autorin gefallen.  Als Leser erfährt man die Handlung aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptfiguren, es findet ein stetiger Wechsel zwischen Lara , dem Serienkiller sowie dessen Opfern statt. Gerade das macht den besonderen Reiz des Buches für mich aus, verschiedene Handlungsstränge verdichten sich allmählich zu einem Gesamtbild. Der schnörkellose und spannende Schreibstil hat dann auch dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und binnen zweier Kurzstreckenflüge ausgelesen habe.
Mein Fazit: Ein spannender Auftakt, zu einer Krimireihe Made in Germany mit facettenreichen Figuren , die man selten findet. Einen Stern Abzug gibt es dann aber doch, da mir die zwei Folgebände dennoch besser gefallen haben.


Bewertung:


Autor:
Claudia Puhlfürst wurde 1963 in Zwickau geboren wo sie heute noch lebt. Nach Ihrem Pädagogik Studium mit der Fachrichtung Biologie und Chemie unterrichtete sie zunächst einige Jahre  an verschiedenen Mittelschulen sowie an der medizinischen Fachschule in Zwickau. Anschließend arbeitet sie für einige Bildungs- und  Schulbuchverlage als Redakteurin. Ihr Spezialgebiet ist die Verhaltensbiologie, besonders die non-verbale Kommunikation. Sie ist darüber hinaus Organisatorin der ostdeutschen Krimitage und Mitglied bei den Mörderischen Schwestern. Wer mehr über sie und Ihre Bücher erfahren möchte, sollte auf Ihrer Homepage vorbei schauen.
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9 Kommentare zu „Ungeheuer – Claudia Puhlfürst

  1. Das klingt eigentlich ganz vielversprechend,aber ich sollte wohl mehr normale romane lesen..hab jetzt mehr oder weniger durch zufall 4 Bücher über Kannibalismus durch..
    man sollte nicht alles mitnehmen was andere zu verschenken haben..:D

    Gefällt mir

  2. Hey entschuldige bitte, dass mein Kommentar so lang auf sich hat warten lassen!

    Die Bücherreihe hört sich perfekt für mich an, ich werde mal schauen, dass ich noch alle drei auf meinen Wunschzettel für den Geburtstag setzen kann – vielleicht kann ich mir dann auch schnell mein eigenes Urteil über die Bücher fällen 🙂

    Liebe Grüße!
    Liv

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