Allgemein · unterwegs

Wildpark Reuschenberg in Leverkusen

Mit fast 3 Jahren stehen Tiere bei unserer Tochter hoch im Kurs. Dennoch bin ich kein Freund von riesigen Zoos oder Tierpark, da ich der Meinung bin, dass klein und fein eben oftmals auch ausreichend ist. So machten wir uns in unserem Urlaub kurzer Hand auf den Weg nach Leverkusen zum Wildpark Reuschenberg, von dem ich durch Bekannte und Freunde schon einiges gehört hatte. Eine Besonderheit besteht bei den Betreibern und Verantwortlichen des Wildparks, die ich hier unbedingt noch erwähnt haben möchte.

Der Wildpark beruht auf der Initiative des Förderkreises Wildpark Leverkusen, der 1970 gegründet wurde als ein Zirkus in Leverkusen gastierte und sich nicht mehr um seinen Bären kümmern konnte und ihn zurückließ. Aufgrund von Verträgen mit der Stadt, die das Gelände zur Verfügung stellte und eine finanzielle Förderung zusagte, konnte der Wildpark schließlich 1976 eröffnet werden. Ab 1984 wurde der Betrieb des Wildparks komplett an die Stadt Leverkusen übertragen.

Die 2006 vorgeschlagene Schließung des Parks aus finanziellen Gründen konnte vorerst abgewendet werden. Im Januar 2008 übernahm die Lebenshilfe – Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH den Betrieb des Parks mit der Gründung des Integrationsunternehmens IntegraL gGmbH.

Parkplätze

Obwohl wir relativ früh vor Ort gewesen sind war die Parkplatz Situation sehr angespannt. Sämtliche Parkplätze die tatsächlich zum Wildpark gehörten, waren bis zum letzten Platz besetze. Wir fanden dann in einer Seitenstraße dann Gott sei Dank noch einen Parkplatz und mussten nur wenige hundert Meter gehen. Als wir gegen Mittag wieder gingen, war die Parksituation jedoch so abgespannt, dass bereits einige Wildparker vor Ort anzutreffen waren. Früh da sein lohnt sich also in jedem Fall, oder man überlegt mit dem öffentlichen Nahverkehr anzureisen.

 

Unser Eindruck

20190531_112135.jpg


Die Orientierung fiel uns zu Beginn leider etwas schwer. Wir nahmen die gut sichtbare Abzweigung um dann festzustellen, dass wir den „Kurzweg“ gewählt hatten, so dass wir erst einmal ein gutes Stück des Wildparks zurückgehen mussten. Auch eine übersichtliche Hinweistafel fehlte gänzlich. Am Ausgang fanden wir dann eine Art grobe Übersichtskarte, auf der jedoch kaum etwas zu erkennen war. Nach einigen Minuten des Umherirrens starteten wir aber wie alle anderen Besucher am Ausgangspunkt. Und das warten hatte sich gelohnt.

Unsere Tochter war direkt angetan, egal ob Fischotter, Wildkatze oder Luchs, sie blieb an alles Gehegen stehen und beobachtete die Tiere.

20190531_115356.jpg

Besonders angetan hatten es ihr aber die Alpakas (die mit dem Wildparkfutter gefüttert werden konnten) , sowie der Streichelzoo mit den Ziegen. Bei letzterem konnte nicht nur gefüttert werden, sondern den Tieren mit kleinen Handbürsten eine Massage verpasst werden.

An vielen Stellen gab es für die kleinen Besucher etwas zu entdecken. So konnte man die Nagetiere exellent durch extra in die Behausung hineinreichende Bullaugen beobachten oder aber die Spannweite verschiedener heimischer Greifvögel mit der eigenen Spannweite der Arme vergleichen.  Am Ende des kleinen Wildparks, der im übrigen einen großen und schattigen Baumbestand aufweist, wartet dann ein großer Spielplatz auf die kleinen. Hier gibt es auch die Möglichkeit an Picknickbänken mitgebrachtes Essen zu speisen. Wer sich allerdings lieber bewirten lässt, dem können wir uneingeschränkt das Bistro am Eingang/Ausgang empfehlen.

 

20190531_112345.jpg

Am Eingang befindet sich auch die Kasse des Vertrauens, an der eine Empfehlung für das zu entrichtetende Eintrittsgeld aushängt. Für uns war es eine grobe Orientierung. Da wir den Besuch aber als tollen Ausflug empfunden haben, setzen wir nach dem Besuch noch einiges oben drauf.

Fazit

Ein lohnenswertes Ausflugsziel für Familien mit Kindern aus dem Kölner Umland. Sowohl  für Familien mit kleinen Babys (Kinderwagen können bei jeglicher Wetterlage problemlos geschoben werden) als auch mit Kleinkindern und Grundschulkindern finden wir es empfehlenswert.  Die Anfahrt aus dem Großraum Köln/ Bonn lohnt sich für dieses kleine Fleckchen .

schriftzug-mary

So erreicht ihr den Wildpark Reuschenberg

Wildpark Reuschenberg

Am Reuschenberger Busch 6

51373 Leverkusen

geöffnet ist der Wildpark im März bis Oktober von 9 Uhr bis 18 Uhr , sowie von November bis Februar  von 9 Uhr bis 16.30 Uhr / Hunde sind leider nicht erlaubt, bzw nur im angrenzenden Bistro

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s