Allgemein · Sternenkinder · Sternenmama - Tagebuch

Zeichen von unseren Sternenkindern

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Seit der Geburt von Henry nehme ich meine Umwelt, die Menschen und vor allem die Natur viel bewusster wahr. Vielleicht liegt es schlicht und einfach an der Tasache , dass ich viel mehr Zeit an der frischen Luft verbringe, doch manchmal erfüllt der Gedanke, dass es kleine Zeichen von unseren Sternenkindern sind, mein Herz mit Wärme, Liebe und Zuversicht.

So wie ich eines Tages beim Spazierengehen im Dezember in einem Haufen gefrorenen Laubes ein kleines Herz entdeckte. Unser Pflegehund blieb genau auf der Höhe des Laubhaufens stehens und lenkte meinen Blick auf dieses kleine Zeichen. Es zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, und der Tag begann für mich mit einem wunderbaren positiven Erlebnis.

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Auch als wir Anfang Dezember zu Besuch im Harz waren konnte ich meinen Augen kaum glauben. Dein Opa hatte dich mehrmals am Grab besucht, und Fotos von deinem verschneiten Erdenbettchen gemacht. An einigen Stellen war der Schnee bereits geschmolzen , und es sah aus, als ob uns ein riesengroßes Gesicht anschauen würde. Ich glaube nicht an Zufälle, ein lachendes Gesicht im Schnee auf einem Sternenkinder-Grab!? Als ich deinen Opa darauf hinwies, fiel auch ihm das Gesicht auf. Danke für dieses wunderbare Zeichen von dir. Da war ich mir sicher, dass dir dein Erdenbettchen gefällt und wir die richtige Entscheidung getroffen hatten.

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Das eigenartigste und zugleich schönste Erlebnis hatte ich an Weihnachten. Meine Gedanken kreisten an den Weihnachtstagen ganz besonders um dich und dein Geschwisterchen. Ich erinnerte mich an meine Tage im Krankenhaus zurück. So lag ich warm eingekuschelt auf dem Sofa und dachte an den Moment, als ich dir das letzte und einzigste Mal über deine bereits kalte Wange strich. Wenigstens einmal wollte ich dich anfassen, und dir liebevoll über die Wange streichen. Da du schon seit einiger Zeit von uns gegangen warst, bist du bereits eisig kalt gewesen. Und plötzlich fühlte ich an Weihnachten diese eiseige Kälte durch meinen Zeigefinger kriechen. Durch jenen Finger mit dem ich am 8 November deinen kleinen, zarten Körper streifte. Es war als würde ich diesen Moment noch einmal erleben. Ich danke dir mein Schatz,

Deine Mama

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