Romane

Sternschanze – Ildiko von Kürthy


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Erscheinungsdatum:  4. April 2014
ISBN: 9783-3805250559
Autor :  Ildiko von Kürthy
Verlag: Wunderlich
Format: Hardcover/17,95€
Seiten: 352
Zielgruppe: Leserinnen ab 18


KLAPPENTEXT


«Wenn du nichts mehr zu verlieren hast, kannst du nur gewinnen!»

Das ist keine Krise. Das ist eine Katastrophe!

Bis eben war ich noch wohlhabend, verheiratet und gut frisiert. Und jetzt? Mein Leben ist nicht mehr wiederzuerkennen.

Zurück auf Los. Neuanfang mit dreiundvierzig. Nichts, was ich mir schon immer erträumt habe.
Mein Mann will die Scheidung, meinen Liebhaber möchte ich behalten, und meinen Friseur kann ich mir nicht mehr leisten.
In diesem Moment sitze ich in einem sehr preiswerten Motel mit Raufasertapete und schlechter Aussicht und frage mich: War mein Betrug wirklich unverzeihlich? Was will ich retten – meine Ehe, meine Affäre oder mich? Brauche ich Hummer und eine professionelle Fußpflege zu meinem Glück? Und: Wer könnte ich werden, jetzt, wo ich niemand mehr bin?

( © Wunderlich)


MEINUNG


Seit Jahren ist „Sternschanze“ das erste Buch von Ildiko von Kürthy welches seinen Weg in mein Buchregal gefunden hat. Bereist „Mondscheintarif“ und „Freizeichen“ konnten mich zu jener Zeit begeistern. In Ihrem neuesten Roman steht , wie nicht anders zu erwarten, wieder eine Frau im Mittelpunkt des Geschehens: Nicola , eine durchaus sympathische Frau in den besten Jahren Ihres Lebens, die vom Schicksal nahezu verfolgt wird. Viele Situationen aus Nicolas Leben dürften den Leserinnen nicht unbekannt sein, ein hohes Identifikationspotential mit der Hauptfigur ist also schon einmal gegeben. Während die Leserin aus der Perspektive Nicolas mit Ihr gemeinsam von einer Katastrophe in die nächste stolpert, stellte sich mir schon ziemlich bald die Frage wo genau die neue Idee hinter dieser Geschichte steckt. Kurzum: Es gibt sie nicht. Ildiko von Kürthy bedient sich hier einem bekannten Klischee: Mitvierzigerin steht vor dem Scherbenhaufen Ihres Lebens und versucht mit Unterstützung Ihrer besten Freundin wieder neuen Mut zu fassen. Das die Autorin sich dabei bei einem Klischee nach dem anderen bediente, fand ich sehr schnell ermüdend und nervig. Auch wenn es durchaus einige lustige Passagen in „Sternschanze“ gab, muss ich sagen, dass ich letztendlich doch enttäuscht gewesen bin. Darüber können auch die außergewöhnlichen Illustrationen auf den Buchseiten nicht hinwegtrösten. Vielleicht sollten sie aber auch nur von der unzulänglichen Handlung ablenken, wer weiß das schon!?

MEIN FAZIT


Sympathische Hauptfigur die sich leider in einer bereits vielfach angetroffenen Handlung wieder findet, und von einem Klischee in das nächste stolpert.  Leserinnen die in dem Genre Frauenliteratur bisher wenig gelesen haben, dürften dieses Buch ganz amüsant finden. Allerdings hebt es sich nicht von anderen Romanen der Chick-Lit ab, und wird von mir daher nur als Durchschnittlich bewertet.

WERTUNG

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schriftzug mary

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